Im Umgang mit unseren Lieblingen, sollten wir nie vergessen, dass sie keine Menschen sind......allzu oft wird im gemeinsamen Leben mit ihnen vergessen, dass wir sie nicht zu sehr vermenschlichen sollten.
Denn einige „Aufgaben“ die wir ihnen dadurch unbewusst zu schieben, überfordern sie und können dann zu Verhaltensauffälligkieten führen.
Beispiel:
Ein Hund der eh territorial veranlagt ist, einen Schutztrieb hat oder Ähnliches, sollte z.B. nicht ständig alleine den Garten hüten, oder die Haustür bewachen.......übergibt man ihm diese Aufgabe, ist es vor allem Stress pur für ihn, er ist mit dieser Rolle hoffnungslos überfordert.
Sicherlich ist es meistens gut gemeint, auch das man sie allein z.B. in den Garten lässt, damit sie sich beschäftigen, doch kann dies ziemlich schnell in die verkehrte Richtung gehen.
Hunde kommunizieren anders als wir, sie haben ebenso eine andere Körpersprache.
Je mehr wir meinen, dass sie unser Verhaltensbild übernehmen, desto mehr Stress fügen wir ihnen zu, vor allem, wenn sie eigenständige Entscheidungen treffen, die wie wir meinen in Ordnung oder gar zuckersüß sind!
Ist das „Kind dann in den Brunnen“ gefallen, und die Fellnase schwingt das Zepter ist so manches Mal guter Rat teuer.
Ich spreche hier nicht davon, grundsätzlich mit der Holzhammermethode die Hundeerziehung zu vollführen, Gott bewahre, ich bitte nur jeden darum zu bedenken, dass der Hund, auch wenn er Familienmitglied ist, eben ein Hund ist – mit seiner eigenen Sprache, seinem eigenen Wesen.
Deshalb ist es wichtig, das nicht nur er UNS versteht, sondern, dass wir auch ihn verstehen, ihn dementsprechend anleiten, bestimmte Merkmale seiner Persönlichkeit fördern, aber auch andere versuchen umzulenken, damit es NICHT in eine verkehrte Richtung läuft!
Der Hund ist nicht nur unser Familienmitglied, Freund, Seelentröster und vieles mehr, er ist ein Individuum, welches nach seinen Stärken und Schwächen verstanden und gefördert werden möchte, ohne dass wir einen Menschen in ihm sehen!
Er ist und bleibt UNSER Hund, der sich unendlich darüber freut, wenn wir verstehen, was er benötigt!